Kleinunternehmer als Bankkunden unerwünscht?

Montag, 28. Dezember 2009 16:04

Kleinunternehmer sind als Bankkunden unerwünscht,
aber sie sollen die Arbeitsplätze schaffen, welche die Grossen vor allem die Banken vernichten. Aber nur mit eigenem Geld, denn von denn Banken erhalten Sie keines.

Die Situation für Unternehmer, vor allem aber für Kleinbetriebe, die vielgelobten Bewahrer der Wirtschaftlichen Zukunft Österreichs ist unerträglich.

Ich begleite im Rahmen einer vom Land Steiermark geförderten und von der Steirischen WKO und spezialisierten Unternehmensberatern durchgeführte Aktion, Klein u. Mittelbetriebe durch die Turbolenzen dieser Zeit.
Die Banken, ein paar ganz wenige ausgenommen, sehen überhaupt keinen Bedarf Kleinbetrieben mit, nennen wir es Wohlwollen entgegenzukommen. Sie schreien zwar Vollmundig hinaus, das Sie die Kleinunternehmer bevorzugt unterstützen werden. Aber in Wahrheit pfeifen Sie auf diese Kundengruppe, außer diese bringen viel Geld mit, damit Sie sich ein bißchen Geld borgen dürfen.

Nein Sie behandeln Sie einfach abfällig, zeigen Ihnen dass Sie eigentlich keinen Wert auf Sie legen und versuchen mit Verzögerungstaktiken und langfristigen Terminen die Unternehmer bzw. auch mich als Ihren Berater, dazu zu bewegen einfach das Handtuch zu werfen.

Ein Beispiel?
Die erste Bank.
Bei einem Klienten von mir ist es bei einer Bank, hat übrigens auch Staatsgelder erhalten, mittlerweile schon 6 Wochen, vom Erstgespräch bis heute, und er hat noch immer keine Entscheidung, sondern nur neue Auflagen und Forderungen erhalten, damit sein Ansuchen überhaupt weiterbearbeitet wird.
Dafür hat er bereits 4 Ansprechpartner.
Er will eigentlich nur einen kleinen Kredit. Der Kommerzbereich hat in die Privatkundenabteilung abgeschoben und gemeint. Beantragen Sie den Kredit auf die Ehefrau, diese hat ein garantiertes Einkommen, dann können wir eventuell Sie als Bürgen verwenden.
Mittlerweile muß er für die Haftung über € 15.000,– sogar sein Haus zur Verfügung stellen, da er selbst als Bürge nicht anerkannt wird. Ob das mit dem Haus funktioniert wird sich weisen. Besichtigungstermin für das Haus, ohne Schätzgutachten geht es nicht, ist für Mitte bis Ende Jänner ins Auge gefaßt.
Mein Tipp für einen Entscheidungstermin: „ENDE Feber” und dann höchstwahrscheinlich negativ.

Das der Unternehmer das Geld jetzt braucht ist der Bank egal.

Die zweite Bank, auch mit Staatsgeldern ausgestattet, hat einfach gefragt: „Wie viel garantiertes Einkommen monatlich haben Sie. Wenn Sie Geld haben wollen, brauchen wir einen geregelten Geldeingang, wie z.B. bei Ihrer Gattin”.

Am besten wäre es wenn Sie den Kredit auf Ihre Gattin abschließen und noch einen zweiten Fixangestellten als Mitkreditnehmer oder Bürgen nehmen. Sie können den beiden ja dann monatlich das Geld zurückzahlen, sozusagen von diesen den Kredit nehmen.
Oder Sie können ein Sparbuch oder ähnlich Wertstellungen in der Höhe des Kredites, bei uns hinterlegen.
Ich finde es mittlerweile als diskriminierend wie mit diesem und vielen anderen Unternehmern umgegangen wird.

Hauptsache die, welche nicht mit Ihrem Vermögen, für Fehler haften (Banken), bekommen das Geld von denen, die mit Ihrem Vermögen haften (Kleinunternehmer), in vollen Zügen in den Rachen geworfen.

Wenn dann wieder unzählige Menschen, als Arbeitslose auf der Straße stehen, versucht man wieder diesen Kleinbetrieben, einzureden dass Sie Mitarbeiter brauchen. Aber wenn Sie Mitarbeiter haben und für Überbrückungen Gelder benötigen, läßt man genai diese auf der Straße stehen.

Als Unternehmer stellen Sie für die BAnken ein RIESIGES RISIKO dar und sind somit nciht tragfähig.
Genau diese Kleinunternehemr haben ja auch das ganze Geld der Banken vernichtet, oder?

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Realität vs. Studien und sonstigen Geplapper.

Montag, 14. September 2009 12:04

oder anders ausgedrückt

„Suche einen Spezialisten für das zubinden von Schuhen die am linken Fuß getragen werden“

 Meine Einstellung zu diversen Themen ist ja, bei einigen schon bekannt.

 

In den letzten Tagen habe ich aber wieder Diskussionen bzw. Besprechungen gehabt, welche meine Nerven und vor allem meinen Anstand auf eine sehr harte Probe stellten.

 

In Statistiken und Untersuchungen wird in letzter Zeit immer öfter und vehementer, von allen möglichen Stellen Aus- und Weiterbildung gefordert.

Akutalisiert wurde dies jetzt auch noch durch die neueste OECD Untersuchung.

 

Nur mir fehlt mittlerweile der Glaube.


Warum? Ganz einfach.

Ich habe mich mein ganzes, 35jähriges, Berufsleben lang, ständig weitergebildet und bin einen Multifunktionalen Ausbildungs- und Arbeitsweg gegangen.

Wobei ich all diese Funktionen und Tätigkeiten auf Spezialisten Niveau erbringe

 

Eigentlich genau das, was angeblich von allen Bereichen der Wirtschaft gesucht und gefordert wird.

 

 

Dazu zwei Beispiele aus meinem Bereich des Interimsmanagement.

Weitere Beispiele sind im Umfang eines Buches vorhanden.

 

Finanz und Rechnungswesen:

Gesucht: Interimistischer Leiter Finanz- und Rechnungswesen mit großer

                      Erfahrung im Kundenmanagement (Mahnwesen, Inkasso, usw.)

Da ich alle Anforderungen erfülle und auch dokumentieren kann zeige ich Interesse.

In einem anschließenden Telefoninterview, wird zuerst die Meinung vertreten das ich kein Kundenspezialist bin. Nach weiteren 10 Minuten kommt es dann bei meinem Interviewpartner zur Erleuchtung. Er erkennt, dass ich auch der Kundenspezialist bin.

 

Dann kommt aber das Hammer Argument dafür, warum er mich trotzdem nicht vorschlagen wird.

Aussage: „Der Kunde sucht, neben der Leitung, einen Kundenspezialisten und nicht jemanden der auch Lieferanten- und Sachkontenspezialist auch noch ist. Sie können zu viel“.

 

 

Sanierung / Restrukturierung / Reorganisation

Gesucht: Interimistischer CRO (Chief Restruction Officer) für Internationales
                        Handelsunternehmen FMCG
                       
Da ich einige erfolgreich abgeschlossen Projekte in diesem Segment, in meinem CV anführe, melde ich mich für diese Ausschreibung.

 

Aussage: „Wir (der Provider), werden Sie unserem Kunden nicht vorschlagen und ersuchen Sie diesbezüglich um Verständnis. Der Kunde sucht nämlich einen FMCG Spezialisten. Da Sie jedoch auch andere, nicht FMCG, Projekte durchgeführt haben, gehen wir davon aus Sie nicht die gewünschten Anforderungen eines Spezialisten erfüllen können“.

 

 


 

 

Aus diesen Aussagen leite ich wiederum 2 Schwerpunkte ab.

 

1.         Welche Manager sind den bitte heute am Werke?

In der heutigen Zeit ist es für viele Manager, Personalvermittlern, HR-Spezialisten und sonstige Spezialisten, einfach nicht vorstellbar, das es Leute gibt die mehr können als nur, wie in der Überschrift angeführt, „Schuhbänder eines linken Schuhes zuzubinden“.

 

Wenn man heute in einen CV hineinschreibt: „Ich kann beide (linker + rechter) Schuhe selbständig anziehen und auch noch einen Knoten in das Schuhband machen, sind Sie unglaubwürdig.

Noch dazu, wo heute viele nur Schlüpfer (Slipper) tragen, fehlt den HR-Spezialisten und betroffenen Managern sämtliche Fantasie für Schuhbänder.

 

 

2.         Jedes neue Teammitglied muss blöder als der Chef sein.

Die Denkweise in Betrieben hat sich zwar kaum geändert, denn auch früher suchten sich Manager meist Mitarbeiter aus, die weniger konnten als er selbst.

Dadurch sicherte er seine Position ab.

 

Heute gibt es aber kaum noch wirklich gute Manager, die Ereignisse der näheren Vergangenheit zeigen es ja Gnadenlos auf.

 

Jetzt suchen diese aber die neuen Teammitglieder aus.

 

Wem wundert es da noch, dass so manches Unternehmen nicht mehr so läuft wie früher einmal.

 

 

 

 

 

 

 

Thema: 23:55 Problem mit Wissen | Kommentare (0)

Banken, Monopolisten und sonstige Mächtige.

Donnerstag, 6. August 2009 16:11

Ich habe in den letzten Monaten auch ein wenig für die Schwachen in unserer Wirtschaft engagiert.

Das Land Steiermark hat da so eine Förderaktion gestartet, mit welcher es auch den Kleinstbetrieben möglich wurde sich für einen begrenzten Zeitraum leisten zu können.

Denn Beratern wurde die Honorarhöhe vom Land vorgegeben.

So konnte jeder Berater selbst entscheiden ob er einen eventuellen Auftrag annimmt oder nicht.

Für mich war es eine Ehrensache da mitzumachen. Denn gerade diese Kleinen sind ja sonst die angeschmierten.

 

So übernahm ich auch 4 Fälle.

Wobei einer heraussticht und zeigt wie Unternehmersein in Österreich funktioniert.

Der Unternehmer.

Dieser hatte schon 10 Jahre diese Firma. Sein Unternehmen lief sehr gut und er erwirtschaftete einen Deckungsbeitrag von ca. 15%.

Gelebt hat er in Wahrheit nach dem Motte: „Ich mache xxxx-tausend Euro Umsatz.

Dem Spruch Umsatz ist nicht Gewinn, war ein Fremdwort.

 

Die Bank

Die spielte fleißig mit und gewährte eine Kontokorrentaufstockung nach der anderen. Bis zu dem Zeitpunkt wo Sie die Realität einholte.

+ Die Bank half bei der Sanierung aktiv mit und ermöglichte dadurch die Gesundung.

+ Ich war, ob der Gesprächsbereitschaft und der Mitwirkung sehr positiv Überrascht.

+ Ich bedanke mich bei der Bank.

 

Der Monopolist

Diese hatte wegen der Zahlungsmissstände, nach vielen Gesprächen und langem Zuwarten, alle Verträge gekündigt.

+ Die Gesprächsbereitschaft wurde sofort wieder angeboten.

+ Der alte Vertragszustand konnte wieder hergestellt werden.

+ Danke

 

Der mächtige quasi Monopolist

Ja dieser Zeigte seine Muskeln. Der Verlangt Zugeständnisse und Schriftstücke, da kam man aus dem Staunen nicht raus.

Einlösungsgarantien von Bank, für alle von Ihnen vorgelegten Rechnungen.

Bankgarantien in, dem Umsatz entsprechenden, überzogenen Höhen.

Ja, die Antwort auf meine Frage warum war: Wir übernehmen keine Haftung bzw. Risiko.

Das soll die Bank machen. Wenn die es nicht macht soll der Kunde zusperren.

Einen Eigentumsvorbehalt auf seine eigene Ware lehnte er ab.

 

In einem der Gespräche meine der Lieferant, das diese Einlösungszusage alle Banken unterschrieben haben, nur die meines Klienten nicht.

Wenn er die Bank wechselt, er nannte mir auch gleich zwei Banken, dann ist ja alles in Ordnung.

Außerdem ist der Kunde ja selber Schuld das er in dieser Misere steckt.

Er, der Lieferant hat keine Fehler gemacht, nur der Kunde.

 

Na gut, wir schlug ihm eine Ratenvereinbarung für die Altlast und bis zu deren Bezahlung gibt es Ware nur gegen Bares vor. Ich wollte gleichzeitig den Klienten beibringen, dass man nur Geld ausgeben kann, welches man auch hat.

 

Jetzt habe ich die Lieferantenkonten wieder überprüft und da mußte ich mich an meinem Sessel festhalten.

1.       Wurde mir von diesem Lieferanten mitgeteilt das ich den Kontoauszug erst in ca 1 Woche erhalten werde, da dies bei SAP nicht schneller geht.
Nach der Frage ob Sie mich für komplett Doof halten, wurde mir, wie gewünscht,
 ein E-Mail zugesagt.
Der Auszug kam 3 Tage später per Post.
 Das E-Mail funktionierte nicht!!!

2.       Bei der Kopntrolle kam ich drauf das mein Kunde mittlerweile ein Guthaben in nicht unbeträchtlicher Höhe bei diesem Lieferanten hatte.
Auf dies angesprochen hieß es nur, dass dies nicht möglich sein könne.
Die Überprüfung werde ca. 1 Woche dauern.

 

Diese Art von Überheblichkeit ist ganz nach meinem Geschmack. Nach solchen Aussagen habe ich Luft für 2 Marathons.

 

Ich sehe nämlich überhaupt nicht ein, warum ein „Kleiner „so behandelt wird.

Der Vorteil des Lieferanten, das diese Ware nur bei Ihm gibt, wurde in diesem Fall, brutal gegenüber dem Kunden demonstriert.

 

Jetzt habe ich diesen Thema im Sinne meines Klienten geregelt.

Aber eines kann ich Ihnen garantieren, der Lieferant liebt mich nicht.

Das Sie meinen Klienten und mich ab setzt respektieren, ist mir auch viel lieber.

 

Vieleicht schreibt sich diese Firma jetzt den nachfolgenden Spruch auf die Fahne.

 

„Auch wenn man Gross und Mächtig erscheint, kann man gegenüber kleinen und teilweise Ohnmächtigen fair sein“

Thema: 23:55 Projekte | Kommentare (0)

Bin ich Blöd? Wahrscheinlich nicht , aber ich bin wütend und enttäuscht.

Donnerstag, 6. August 2009 15:09

Was da in letzter Zeit am Österreichischen Management und Unternehmermarkt abgeht, ist einfach unfassbar.

 

AUA

Da rekelt sich ein Manager und Politiker nach einander im Bade des Erfolges.

Alle beanspruchen den Erfolg für sich.

Aber welchen Erfolg? Das ein Unternehmen eigentlich Pleite ist, obwohl ein Manager Großmundig verkündigt hat „AUA ist saniert“. Der ganz Aufsichtsrat, die Politik, die Gewerkschaften haben in gefeiert. Monate später wird er wegen Erfolglosigkeit vergoldet und ins Exil geschickt.

Niemand wusste auf einmal wie es wirklich um die AUA steht.

Der Verkauf von Tarnhauben und Taucheranzügen ist Schlagartig nach oben gegangen.

Verstecken, abtauchen und blödstellen, war angesagt.

Der liebe Bundeskanzler (Faymann) und sein Kompagnon (Pröll) haben nicht einmal einen Plan B für die AUA in der Tasche und finden das in diversen Presseinterviews auch noch normal.

Naja der AUA Vorstand inkl. Aufsichtsrat ist da ja um keinen Deut besser.

 

Warum sollten sich die Herren auch Gedanken machen. Geht Plan A daneben zahlt der Steuerzahler.

Haftet ja keiner für den Misserfolg. Das eigene Geld bekommen Sie auch wenn es daneben geht.

 

Sollte es daneben gehen hat man auch schon einen Schuldigen ausgemacht.

„Der Lauda hat uns damals seine Lauda-Air zu teuer verkauft und deshalb haben wir die Schulden“.

Die Schulden haben die AUA Manager verursacht, die haben denn Betrag bezahlt!!!

Für wie blöd halten diese Hochgelobten Herren eigentlich Ihre Umgebung.

 

Post

Da gibt es ein Volksbegehren und dazu den Aufreger, das es nicht erlaubt war auf den Postautos Werbung dafür zu platzieren.

Soll vielleicht der Postkunde auch noch die Kosten für den Druck, das Aufbringen auf die Autos bzw. für das entfernen dieser Werbung,  auch noch bezahlen.

Er bezahlt ja schon Unsummen für die Unfreundlichkeit und Unvermögen der Post.

Wenn die Post so gut wäre wie Sie es hinausposaunt, bräuchte Sie keine Angst vor Mitbewerbern zu haben. Auch die Postpartner werden den Postbeamten noch zeigen wie Kundenservice aussieht.

Denn was auf so manchem Postamt abgeht, ist kein Service sondern die Duldung von Menschen die im Rahmen der Öffnungszeiten die jeweils Anwesenden Beamten belästigen dürfen.

 

Im Rahmen einer Sanierung hatte ich z.B. einmal Kontakt mit einer Post/PSK Filialleitung.

So viel Blödsinn und Unfreundlichkeit habe ich bis dahin noch bei  keiner anderen Bank erlebt.

Obwohl Banken meist sehr unfreundlich reagieren wenn ein Berater anstatt des Untertänigen Kunden auf der Matte steht.

 

Wenn ich mir diese Österreichischen Kapazunder aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaft usw. ansehe, frage ich nicht mehr, warum gibt es den Proporz, die Seilschaften, Entschuldigung Netzwerke und Lobbys.

Ohne diese, würden alle diese Möchtegerne nach Ihrer Abwahl bzw. Vergoldung Arbeitslos.

Diese Krähentaktik ist ja auch eine der Ursachen warum es in Österreich immer mehr Unfähige Manager und dadurch Arbeitslose und Steuerschulden gibt.

 

Wenn ich mir zum Abschluss noch die Kleingeldmacher  anschaue,  die auf der Dienstwagenbenutzung in der Freizeit bzw. Urlaub herumreiten stellen sich auch noch die Zehennägel auf.

Da diskutieren diese vom uns bezahlten Politiker Wochenlang um ein paar €uronen und verprassen auf der anderen Seite Millionen. Hauptsache man kann die Steuerzahler für blöd verkaufen.

Thema: 23:55 Persönlich | Kommentare (0)

Wenn in Krisen der Kunde zählt.

Dienstag, 10. März 2009 21:12

Seit Faschingssamstag bis heute habe ich es ich bei einem Klienten erlebt, von wo der Begriff „Unternehmensbestatter” für die Berufsgruppe der Unternehmensberater herkommt.

Ich glaubte vielen Erzählungen von vermeintlich Geschädigten ja nicht so ganz.  
Aber ein altes Sprichwort sagt jedoch: „auch bei Lügen, gibt es immer ein Körnchen Wahrheit”.

Also ich stehe da am Faschingssamstag bei einem Masken-Reit-Turnier und die Stimmung ist Faschingskonform, bis, ja bis ein Freund von mir angerufen wird.
Ab diesem Zeitpunkt höre ich dann Begriffe wie, Fertig, Konkurs, Unternehmensberater, Bank, alles weg, verloren, usw. usw. und dann den Namen des Betroffenen.

Nach Abschluss dieses Telefonates habe ich mich mit meinem Freund zurückgezogen, besprochen und dann einen Termin mit dem Betroffenen für den Montag vereinbart.

Dieser Montag hat es dann in sich gehabt.
Kurze Zusammenfassung:

Bisheriger Berater, laut verlangter Vollmacht durfte dieser sogar Rechtsverbindliche Vereinbarungen treffen, besuchte den Klienten: von November 2008 bis Feber 2009 nur EINMAL.
Den Rest wickelte er mit vereinzelten Telefonaten, ohne Einbindung des Klienten ab.
daraus ergab sich:  
- Umschuldungskredit bei einer Bank ca. das 1,5-fache der Verb.
- Kein Gespräch mit der Hausbank
- Alleinvermittlungsvertrag für das gesamte Areal inkl. Gebäude für ein
       Immobilienunternehmen der Bank
   Wert ca. das 10-fache der gesamten Verbindlichkeiten inkl. Banken
   Wert ca. das 30-fache der Verb. ohne bestehenden Bankkredit
- Haftung von 3 weiteren Personen wobei nur eine davon über ein Einkommen verfügte
- Empfehlung an den Schuldner einen anderen Betrieb zu  übernehmen und 
   mit dem Einkommen daraus die Zinsen zu zahlen
- Es wurden nie die tatsächlichen Außenstände bzw. deren Status erhoben
-Der Wirtschaftkammer wurden jedoch andere Vorgänge berichtet

Nach diesem Gespräch und dem dabei ermittelten Status hätte der Betroffene innerhalb von
2 Jahren ein Betrag über € 10.00,– an Zinsen bezahlt. Danach wäre der Kredit fällig geworden.
Mit dem Verkauf des Besitzes wäre er dann voraussichtlich Schuldenfrei gewesen.
Ja, voraussichtlich, denn es gab keine Garantien dass in dieser Zeit ein Käufer zu finden gewesen wäre.
Wenn ein Käufer, ist noch lange die Frage des Preises nicht geklärt.
Und jeder von uns Weis, um so länger der Verkauf dauert, um so geringer wird der Betrag.

Im Einvernehmen mit dem Schuldner, nahm ich Kontakt mit seinem Rechtsanwalt auf und führte mit diesem ein kooperatives Gespräch welches diesem und dem Schuldner zu folgenden Entscheidungen ermutigte.
            - Aufkündigung der Vollmacht für den bisherigen Berater
            - Mitteilung an alle Banken darüber und Bekanntgabe das ich der Neue Berater bin
            - Unterschrift einer Beratungsvollmacht inkl. Bankgeheimnis

Jetzt war ich aber ganz schön gefordert, denn es bestand laut den Gesprächen die Gefahr einer Insolvenz, wenn ein Gläubiger die Nerven verlor.
In welcher Form und in welcher Höhe Verbindlichkeiten vorhanden waren, konnte niemand beantworten mit Sicherheit beantworten.
Vorbereitungsmaßnahmen:  
            Erstellung einer genauen Außenstandsliste inkl. Fälligkeitsdatum
            Das Ergebnis war nicht beruhigend, die
                        - 3 Gerichtsexekution
                        - 2 Inkassoaufträge
                        - Finanzamtsmahnungen
                        - Fälligstellung aller Außenstände einer  Bank 
                                   (die Bank welche die Umschuldung finanzieren sollte!!!)
                        - 2 Rechtsanwaltsbriefe von Lieferanten
                        - insgesamt 18 Gläubiger
            waren schon sehr heftig  und ich wurde gewaltig unruhig.

Aber ein Sprichwort sagt auch: „Glück hat nur der Tüchtige”

Genau das hatte ich und somit auch mein Klient. Wie offenbarte sich dies?
1. Die Hausbank
            Entgegen dem Reporting meines Vorgängers, zeigte diese enormes
            Entgegenkommen und nahm meine Vorschläge 1:1 an.
            Die Rechtsabteilung akzeptierte diese ebenfalls, innerhalb einer Woche
            und sicherte dadurch die weitere Entwicklung ab.
            Es entstanden keine Zusätzlichen Kosten
            Es mussten keine zusätzliche Besicherungen/Bürgen zur Verfügung gestellt werden
            Reduzierung der Kreditzinsen

2. Durch die verschiedenen Netzwerke und über Bekannte hatten wir Erfolg,
            bei Suche eines Pächters für das Gebäude und den Betrieb.
            Der Interessent verliebt sich beim ersten Anblick in das Objekt.
            Er Prüfte gemeinsam mit seinem Steuerberater und seiner Bank
                die Ertragssituation.
            Diese Prüfung ergab ein OK, für den Einstieg.
            Pachtbeginn innerhalb eines Monats!!

3. Für einen Teilbereich, nicht Betriebsnotwendig,  des Grundbesitzes konnte ein
            Käufer gefunden werden. 
            Es konnte trotz der bekannten Krise ein fairer Marktkonformer Preis erzielt werden.

4. Alle Gläubiger, inkl. der beleidigten Bank, konnten  zum stillhalten bis zum Eingang des
            Verkaufserlöses überzeugt werden.

 5. Der Unternehmer behielt alle seine Gebäude und Grundstücke

 Mein Fazit:      Wenn man gerade in der Krise offen mit allen Kommuniziert und
                        fundierte, nachvollziehbare, ehrliche, und vor allem umsetzbare
                        Konzepte erarbeitet, kann oft auch Betrieben in der
                        Krise eine Chance erarbeiten.

Ich würde mir nur wünschen, dass mehr Berater mit Innovativen Leistungen zu einem besser Image der Unternehmensberater beitragen würden.

Ich zumindest, werde weiterhin mein möglichstes zur Imageaufbesserung beitragen.

Ich komme um zu gehen.

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Dumping vs Krisenabschlag

Mittwoch, 4. Februar 2009 16:52

 

Jetzt möchte ich doch auch meine Blog-Leser, welche nicht auf der Xing-Plattform sind, an meinem dort neu platzierten Beitrag, mit obigen Titel, teilhaben lassen.

 

Was Interimsmanager sind habe ich ja, zumindest versucht, in anderen Blog-Beiträgen darzustellen.

 

 

Jetzt gibt es aber 3 und mehr Sorten Interimsmanager.

1.       Vollblut Interim Manager
Hochqualifizierte Manager mit viel Spezialwissen in unterschiedlichsten Branchen und auf unterschiedlichsten Levels, kurzfristig abrufbar und dem Erfolg des Unternehmens verpflichtet
Dieser Sorte gehöre ich an.
Wir haben uns ausschließlich diesem Beruf / Gewerbe verschworen und wissen das wir
an unserem Wissen, Engagement und messbaren Erfolgen für die Unternehmen gemessen werden. Dafür investieren wir sehr viel in Aus- und Weiterbildung.

2.       Die Freelancer, Hobby- oder wenn ich Lust habe Manager
Diese sind ganz Interessant in unserem Beruf.
Sie Tümpeln in irgendeinem Job, Trainer – Programmierer – Freelancer – IT-PM/PL usw., mehr oder weniger erfolgreich herum und blicken immer mit einem Auge nach einer geilen Geschichte. Ist Sie geil, wird einfach hier gerufen. Ist ja noch nicht einzuwenden. Damit diese den Auftrag erhalten werden einfach einmal Tagessätze abgegeben, welche ein bisschen mehr als das alte ausmachen. Wenn man weis was ein Web-Freeelancer so bekommt ist er als IT-Manager ja bald im goldenen Himmel. Ausbildung, Weiterbildung, Haftpflichtversicherung usw. braucht man nicht.

 

3.       Die Festanstellung suchenden
Die werfen sich als die großen Interimsmanger auf den Markt. Wenn ein Auftrag möglich ist, gibt es die Kalkulation. Was bekomme ich für diese Stelle in Festanstellung? Wenn Sie dann den Auftrag bekommen, zielen Sie mit allen Aktivitäten nur darauf ab ein Übernahmeangebot zu bekommen und beginnt sich vom ersten Tag an um Firmenpolitik zu bemühen. Das eigene Wohl wird vor das Kundenwohl gestellt..
Das Ergebnis für den Kunden leidet und er bildet sich seine eigene Meinung über Interimsmanager in dem er sagt. Wenn die auch nicht mehr können als Fix-Angestellte, brauche ich in Zukunft keine mehr.

 

Bei den Typen 2 u. 3 werden meist genau die Qualitätsbegriffe und Verkaufsargumente über Board geworfen.

Genau durch diese Handlungen leidet auch das Image und Ansehen einer ganzen Branche.


 

Natürlich gibt es jetzt unter den Profis auch ein paar Super-Manager und die haben auch Ihren berechtigten Preis. Sind meistens in Konzernen unter Vertrag.

 

Ich möchte aber über den Durchschnitt bzw. gehoben Durchschnitt der Interimsmanager diskutieren, also Tagessätze zwischen € 650,– bis € 950,– exkl. Spesen und Mwst.

Diese Manager bewegen sich in der 1. Und 2. Führungsebene in Großbetrieben und KMU´s.

 

Heute habe ich in einer Fachzeitschrift einen Artikel gelesen, welchen ich noch in einem Exel-Sheet aufarbeiten werde und wenn es möglich ist irgendwo zum Downloaden abstellen werde.

 

In diesem Artikel wurde eine grobe Kalkulatorische Gegenüberstellung, Tagessätze vs Lohnkosten für Angestellte beschrieben.

Ganz grobe Analyse. Für € 190,– am Tag bekommt man nicht einmal einen Angestellten.

 

Wenn ein Manger um  € 190.– arbeitet hat er das Rechnen nicht begriffen.
Welches Unternehmen, vertraut einem Manager eine Führungsposition an, der sein eigenes Auskommen in Form von Einkommen nicht berechnen kann.

Gegen einen temporären Krisenabschlag auf offiziell veröffentlichte, indikatorische Tagessätze zu besonderen Anlässen, wie Krisen, habe ich überhaupt nichts einzuwenden.

Solche Aktionen unterstütze ich sogar akzeptiere aber auch im vollen Umfang, wenn Kollegen da nicht mitmachen.

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Willkommen im Jahr 2009, willkommen in der Realität.

Samstag, 3. Januar 2009 13:29

Ich hatte eigentlich vor, die Feiertage ruhig, besinnlich und erholsam zu begehen.
Ich räumte meinen Schreibtisch und Computer auf und auf einmal war die Arbeit aus. Der Hund wollte auch nicht mehr Stundenlang, mit mir durch den Schnee laufen.  Das Fernsehprogramm?
Lesen? Alles nicht so wirklich das richtige.

Dann die wirklich falsche Entscheidung. Büro und Internet. Ich hätte es nicht tun sollen, wirklich.
Ich hatte Zeit zu suchen und zu suchen und zu lesen und dann………

Ich arbeite ja mit ein paar, wirklich hervorragenden Providern zusammen und ein paar kommen heuer wahrscheinlich auch noch dazu, denn mittlerweile hat sich ja doch herumgesprochen, dass mein CV meine Referenzen und meine Projektbeschreibungen auf der Wahrheit basierenden.

Ich durfte eines sogar im Rahmen eines Wettbewerbes, eines meiner größeren Projekte, einreichen.
Dazu erhielt ich die Genehmigung durch die Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates des Börsennotierten Besitzers des Unternehmens. Diese Genehmigung war auch meine Grundvoraussetzung für die Teilnahme, da die Angaben auch öffentlich zugängig waren, bzw. auch in der Fachpresse veröffentlicht wurden.

 Was ich da aber so bei verschiedenen Anbietern gefunden habe. Wenn es nicht so traurig wäre, denn da biegen sich die dicksten Balken unter der Last der unrichtigen Angaben, müsste ich darüber lachen.

Eine Kostprobe?

Laut Anbieter erteilte sein Auftraggeber folgendes Statement.
……… wurde durch sein rasches und entschlossenes Eingreifen zum Retter
unseres Hauses. Er überwand Hürden mit Riesenschritten und zeigte uns, dass viele
Probleme nur durch unsere Vorgangsweisen entstanden sind. Er brachte die richtigen Partner
für Werbung und Marketing, die richtigen Lieferanten und richtete das Haus komplett neu
aus.

Die Abbildung zeigt einen Interimsmanager, ich kenne Ihn persönlich, der nie für diesen Vermittler  im Rahmen eines Auftrages tätig war. Der vermeintliche Kunde war nie Kunde des Vermittlers, denn ich kenne auch den Kunden. Der Manager müßte eigentlich auch schon aus dem Pool gelöscht worden sein.

Ich finde so eine Entwicklung wirklich unter jeder Kritik. Wie sollen da Kunden, wenn Sie diese Missstände entdecken, Vertrauen in unsere Branche bekommen bzw. bewahren.

Auf PR-Gags, anders möchte ich das nicht bezeichnen, in dieser Form kann die Branche, d.h. Provider und Interimsmanger, sicherlich verzichten. 

Ich hoffe das gerade in den kommenden Monaten, wo engagierte, Vertrauenswürdige, Provider und Interimsmanger für wahrscheinlich heikle Einsätze gesucht werden, wir durch solche Aktionen nicht an Ansehen verlieren.

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“Weihnachtsputz” bzw. “Wünsche ans Christkind”

Freitag, 19. Dezember 2008 18:15

Diese Kommunikationsarmen Tage vor Weihnachten und Silvester, außer den unzähligen Gruß
E-Mails, nutze ich immer für Aufräumarbeiten. Diese erstrecken sich dann auf das gesamte Büro und, mit teilweise größter Freude, auf meinen Computer.

Warum nur teilweise Freude im Zusammenhang mit dem Computer aufkommt, hat nichts damit zu tun das ich das nicht machen will, nein da kommen alle E-Mail mit diversen Unterlagen zum Vorschein, welche wieder Emotionen hervorrufen, die, hätte ich einen Holzofen, mich sofort zumabreagieren an ungespaltenen Holzstücken animieren.

Zwei Beispiele gefällig?

1. Ein, ich bin der grö….., bes………., usw. Provider in Deutschland.
Ich muss ja zugeben, ich war am Anfang acuh begeistert vom ersten Kontakt. Er unterschied sich auch von den anderen. Damit ich bei im gelistet werden konnte, verlangte er zum unterschied, zu denn anderen, einen Fee (klingt irgendwie elitär, oder) und somit wurde ich in seine Datenbank eingetragen. In eine mit lauter hervorragenden Kollegen. Die Grundvoraussetzung für die Aufnahme waren nämlich hervorragende Kenntnisse und Erfahrungen.

Heuer (2008), im Herbst bekam ich von diesem eine „Auszeit” verordnet. Von diesem Privileg erfuhr ich nur durch Zufall, oder sollte ich sagen, wegen Fehler im System?
Da sitzt doch dort tatsächlich ein Sachbearbeiter am Computer und sperrt Interimsmanager durch setzen eines Kennzeichens.
Ich kann auch nicht mehr meine Daten pflegen, bekomme keine Anfragen und auch keine Infos mehr.
Ich habe Ihn einmal als „Selbsternannter Königsmacher” bezeichnet und bleibe auch für das neue Jahr bei dieser.

2. Ein, wir sind die ersten Österreichischen Professionellen Provider, Rufer.
Seit 2005, seit damals bin als Interimsmanager tätig, haben diesen Spruch immer wieder diverse Anbieter von sich gegeben. Bewiesen hat es keiner. Ein paar haben sich schon wieder zurückgezogen.
Na ja, die Presse nimmt das immer 1:1 entgegen, auch wen es nicht stimmt. Sie können bzw. wollen Sie es wahrscheinlich, gar nicht genau wissen, denn Sie wissen ja zum größten Teil (98%) ja sowieso nicht worüber Sei da, bei Interimsmanagement, schreiben.
In diesem Fall hat ein Personalvermittler, mit hohen Inseratenanteil in den diversen Zeitungen, diese zum schreiben eingeladen.
Mein CV ist, dann auch bei diesen Profis gelandet. Das Feedback war einfach nur Genial!
Zur Erläuterung meine Berufslaufbahn von 35 Jahren. 3 Jahre Interimsmanger, 5 Jahre Unternehmer (Ebene 1) , 27 Jahre Unselbständig (15 Jahre Ebene 1 +2), ergibt 35 Jahre.
Die grenzgeniale Antwort des Hauptverantwortlichen IM-Projektleiters als
Original Statement
Unser Zugang bei der Auswahl für unseren Pool Interim Manager liegt primär bei Praktikern mit langjähriger Führungserfahrung und Branchenkenntnis ( durchaus nicht “Konzernbosse” ), die in einer Linienposition der 1. oder 2. Ebene oder als Projektleiter eine Aufgabe mit Zielsetzung durchziehen.  Ich verhehle nicht meine Bedenken, durch kurzfristige Projekttätigkeiten denselben Erfahrungslevel in fast allen Unternehmensbereichen darzustellen.
Daher dürfen wir Sie erst dann zu einem Gespräch einladen, wenn Aufgabenstellung unserer Kunden und Ihre Projekttätigkeit/Branche sich sehr stark decken.
Das geniale daran?: Auf meinen Einwand, Sie wissen ja das ich solche Dinge nicht widerspruchslos hinnehme, 3 Jahre im Interimsmanagement sind nicht überwiegend, im Verhältnis 32 J. Mittelstand zu 3 J. Interim-Management.
Die Antwort auf meinen Einwand bringe ich Ihnen auch noch im Original: Entscheidend ist, daß wir primär Manager für den Pool suchen, die längere Erfahrungspraxis  in leitenden Funktionen ( ideal in 3-5 Mittelbetrieben ) aufzuweisen haben und nicht überwiegende Projekttätigkeit gemacht haben.

 

Diesen E-Mailverkehr lasse ich für immer gespeichert denn so eine Professionalität muss ich mir, wenn ich einemal nicht weiter weiß, immer abruf zur Verfügung stellen.
Bemerkung: Ich gehe eigentlich davon aus das sich “nie” eine Aufgabenstellung mit meinem Profil decken wird. Oder sind Sie anderer Meinung.

Sie merken es, ich habe einen Frust auf diese selbsternannten Königsmacher und Profis.
Wenn ich im Rahmen eines Projektes so eine Professionalität an den Tag legen würde, käme ich nie in die Situation, dieses auch bis zum Ende durchzuführen oder wieder ein neues zu bekommen.
Von mir und meinen Kollegen wird 100% Arbeit, Einsatz, Wissen usw. erwartet und wir bringen Sie auch.
Haben wir es aber verdient von Providern, diese verdienen ja einen doch erheblichen Anteil, an unseren Tagessätzen mit, einfach so behandelt zu werden. 

Daher meine Wünsche ans Christkind.
◊ Bitte, schicke viele, viele, Geschenke an die Provider und deren Mitarbeiter, welche uns fast rund um die Uhr unterstützen und einen super Job machen. Die sich bemühen einen optimalen Vertriebsjob zu machen und dadurch einen großen Beitrag zu unserem Einkommen leisten.
Ich bin Ihnen keinen Prozentpunkt Provision neidig, Sie haben es sich verdient.
Unseren bestehenden Kunden bring von mir ein großes DANKE für Ihr Vertrauen.

◊ Unseren Interessenten und somit zukünftigen Kunden, bring Vertrauen, Mut, und auch Entscheidungsfreude, damit Sie sich für einen von uns entscheiden und wir damit zu einer aussichtsreichen Zukunft Ihres Unternehmens beitragen können.

◊ Für die, welche noch einige Zeit brauchen um auch dort hinzukommen, wünsche ich mir, bring Ihnen Einsicht, Lernbereitschaft, Weitblick  und vor allem Bereitschaft, damit auch diese bald in der Lage sind optimale Arbeit für unsere Kunden zu leisten.

◊ An die interessierte(n) Zeitung(en) bring mein Angebot, sich doch einmal mit einem Interimsmanger zu unterhalten, oder diesen einmal durch ein Projekt zu begleiten.

 Frohe Festtage an alle Leser

 Wolfgang Schenk
Interimsmanger aus Leidenschaft

auch im Namen seiner Kollegen und seiner Provider.

Thema: 23:55 Persönlich | Kommentare (0)

“CEIT = Chief Exekutiv Intelligent Technologie”

Montag, 15. Dezember 2008 17:15

Hallo miteinander.

Ich kann es immer weniger glauben, was so in ieversen Internetforen diskutiert, gesucht, gefordert wird.
Da werden Normen gesucht, welche als Frühwarnsystem für Managementfehler in Form von einer Matrix oder Kennzahlen implementiert werden können.

Sind heute wirklich so wenige Manager in Unternehmen beschäftigt die sich nicht hinter Zahlen verstecken oder diese dann als Alibi für Fehler verwenden müssen? Das kann doch nicht wahr sein, oder sehe ich Management komplett falsch?

Wenn ich das so betrachte fällt mir das ein vergleich ein. Dieser ist aber nicht in Bezug auf brutal, Unsozial usw. zu sehen sondern einfach aus der Sicht: Nicht immer der leichteteste Weg, dagegen halten, Wiederstand leisten, Wissen besitzen, auch Nein sagen können usw.

Hartholz Bearbeiter: Dagegen halten können, Eigene Gedanken haben, Wissen besitzen, Kein hintennach hechler zu sein, ugs: kein Speichellecker zu sein,

Dünnbrettbohrer: macht nur Dinge wo er mit geringem Wiederstand zu Rande kommt um immer jemanden hat der für IHnen die Mauer macht, nur nicht selbst Denken - Denken lassen, am besten keinen, dem nächst höheren gefällig sein, Nur keine Fehler machen sondern lieber auf Grund von Berechnungen Fehler auf Normen schieben können, wenig Wissen aber große Klappe, usw.

Styroporbohrer: noch schwächer als der Dünnbrettbohrer, macht nur Dinge wo er ohne Wiederstand durchkommt glaubt aber trotzdem der Manager zu sein.

Können wir mit solchen Leuten der Krise trotzen? Oder kentern diese Schönwettersegler, bis jetzt konnte man die Wirtschaftslage ja als Schönwetter bezeichnen, bei den bevorstehenden Windverhältnissen nicht. Die ersten treiben ja schon Kiel nach oben im Krisenmeer. Ich hoffe nur berechnet und genormt.

 

Nachdem das Wochenende verregnet war und selbst mein Hund nicht hinaus wollte, nahm ich mir die Zeit ein wenig in XING über diverse Themen zu diskutieren.

Eines davon war ein Thema um Management in Krisensituationen usw.
Daraus habe ich einen Abschnitt herausgenommen und stelle Ihnen diesen in meinem Blog zur Verfügung. Vielleicht ergibt sich ja auch hier eine Diskussion.

Eine Bitte noch. Ich habe eine verhältnismäßig direkte Schreibweise. Ich hoffe daher dass sich niemand angegriffen fühlt. Ich will auch niemanden etwas unterstellen oder dergleichen.

Also, BITTE, Neutral betrachten und lesen!!!!!

KURSIV: Ist die Frage bzw. das Statement  der Kollegen.
Normal:  Meine Meinung

 Machen wir uns nichts vor. Die “Grabenkriege” , sich gegenseitig in
 die Pfanne zu hauen sind an der Tagesordnung.

Ist doch die leichteste Übung. Das benötigt auch nicht viel Intelligenz.
“Ei nehmen. Warten bis Öl die richtige Temperatur hat. Richtige Kante an der Pfanne suchen. Je nach Geschick, Ei öffnen und ab in die Pfanne.
Das Ergebnis bekommen dann die Beteiligten zum Essen.

 Das betrifft alle
 Unternehmen, ob Mittelstand oder Großunternehmen. Ich nehme da
 ausdrücklich keine Firma aus. Gewinner dieser karrieregeilen
  Führungskräfte - meistens weiblicher Art - ist eigentlich immer die
 Unpersönlichkeit die es schafft, zuerst die Lunte zum brennen zu
 bringen, sich vor dem zu erwartenden Knall aber stillschweigend
 zurück zieht.

Also da sehe ich keine Ausprägung nach dem Geschlecht.  Ich sehe da ganz einfach die Tatsache das, dass Management Know  How im allgemeinen, Ausnahmen gibt es, immer schlechter wird.
Das Management besteht immer öfter aus Dünnbrettbohrer. Viele wissen es sogar dass sie sind.
Diese umgeben sich mit Sicherheit nicht mit “besseren” Leuten. Nein, diese Dünnbrettbohrer suchen sich Styroporbohrer.

 Ein Beispiel:
 Die Manager einer bestimmten Abteilung (Name bekannt aber ich sag’s
 nicht) waren vom Rang her immer Manager. Dann kam der Wechsel. Eine
 Frau wurde Manager dieser Abteilung und nach knapp einem Jahr wurde
 diese Direktorin. Nicht wegen der Leistung, sondern weil sie es
 geschafft hat, die Abteilung komplett auszudünnen, Headcounts zu  streichen.

Weil die ManagerInnen keine Ideen haben, wie die Abteilungen besser und ertragsreicher gemacht werden können, suchen Sie einen HolzfällerInn. Wenn der Wald abgeholzt ist machen Sie diese(n) dann zum Förster (aufpassen auf die Nachzucht).

 

 Die anstehende Arbeit wird hauptsächlich von Praktikanten
oder Werkstudenten ausgeführt. Die sind allemal billiger, aber bei
weitem nicht so effektiv.

Billiger kann auch teurer sein. Da gebe ich Ihnen recht. Aber wer misst in diesem Fall, objektiv, die effektivität.

 Interessieren tut sich dafür niemand.

Da zeigt ich eben die Managemententwicklung wieder.
Wie soll sich jemand dafür interessieren wenn er gar nicht in der Lage ist, etwas zu unternehmen.
Die meisten machen doch nur das was Vorgesagt oder Vorgeschrieben wird.  Alles weitere überfordert sie.

 

Möglicher Langzeiteffekt: Die Abteilung wird outgesorced. Die übrig
gebliebenen Festangestellten finden sich urplötzlich bei einer
Fremdfirma; zu niedrigeren Konditionen und selbstverständlich ohne  Betriebsrente.

Naja, wenn das der Fall ist, hat es in diesem Bereich schon sehr lange eine Management und Mitarbeiterkrise gegeben.

Wir haben es so gewollt, denn sonst würde sich die Unternehmensleitung gegen solche karrieregeilen “Führungskräfte” entscheiden. 

Die sind oft nicht geil. Es ist nur leider, auf Grund von Managementschwächen, leichter Karriere mit ausführen von Befehlen und Finger-Tiping, Verrat und Vernaderung zu machen als mit Leistung.
Zu viel Leistung ruft nämlich sofort alle Abwehrmechanismen des darüber liegenden schwachen Managements hervor.
 ”Da wird jemand zu gut. Der/Die muss weg”

Solche Krisen werden aber meistens nicht bemerkt oder man will einfach nicht wahrhaben,
meistens sind sie nicht dazu befähigt Krisen zu erkennen.
Das eine Krise im Gange ist und so folgen dann die gefährlichen Eskalationsstufen. Da hilft m.E. nur
Objektivität, d.h. die Definition von echten Messwerten, um “richtig”
und “falsch” zu messen, nicht nur zu behaupten!

Ist das jetzt wieder der Ruf nach einer Norm, Formel, Frühwarnsysteme, usw.

Damit lösen Sie doch nicht Ihre Probleme und Krisen. Damit fördern Sie doch nur Berechnungsmodelle auf Grund deren sich wieder Jede(r) in die Lage versetzt fühlt Manager zu sein.
Dann lassen Sie doch gleich ein Berechnungsprogramm CEO werden. Neue Berufsbezeichnung: “CEIT = Chief  Exekutiv Intelligent Technologie” Spielbergs ET-lässt Grüßen.
Krisen müssen in der Entwicklung WAHRGENOMMEN, GEFÜHLT, werden. Alles was aus Berechnungen erkannt wird, führt zu berechneten Reaktionen.

 Zum eskalieren gehört ungeheuer viel Mut.

Nur selten hat ein Schwacher Mut bewiesen.

 

Zur Ergänzung:
Ich habe, mittlerweile 3  in 3 Jahren, lt. Provider,  Projekte nicht bekommen, weil der CEO sich von mir in seiner Position gefährdet fühlte. Dazu bleibt nur zu sagen “Dünnbrettbohrer sucht Styroporbohrer für erfolgloses Management”.

Eines noch. Ich bin Interimsmanger und suche KEINE Fixanstellung, sondern bin bereit mein Wissen an alle die es haben wollen weiterzugeben. Ich will niemanden gefährden sondern fördern.

Wolfgang Schenk
“Ich komme um zu gehen”

PS: Das war kein Angriff auf Sie oder eine andere Person sondern einfach meine Sichtweise.

Thema: 23:55 Persönlich | Kommentare (0)

Ich komme um zu gehen: Projekt-6

Donnerstag, 11. Dezember 2008 15:05

 

Ich komme um zu gehen: Projekt 6 

KundenbeschreibungDas Unternehmen erbringt Servicedienstleistungen mit dem Schwerpunkt auf Reparaturen an Technologieprodukten aus dem Bereich Banking, IT und TK.

Die Kernkompetenz liegt im der sogenannten “Level 3″ oder Chip-Level Reparatur sowie der elektromechanischen Instandsetzung von Baugruppen und Modulen aber auch im Warehousing.

Die Kundenanforderungen in diesem After Sales Bereich sind immer sehr Kundenspezifisch über anspruchsvolle Service-Level-Agreements (SLA) für Durchlaufzeiten und Ausführungsqualität gekennzeichnet.

Projektbezeichnung

Operative Neuausrichtung der Organisation & Prozessoptimierung, eines Internationalen  Repair -Centers in Deutschland.
Ziel: Ausgeprägte, nachhaltige, Effizienzsteigerung.

Projektbeschreibung

Die Weichenstellung für die Vergabe dieses Projektes durch den Auftraggeber erfolgte durch den Weggang des Angestellten Operationsmanager, welcher wieder ins Ausland wechselte, dar.
Die Auftragsvergabe erfolgte im Mai 2007 und wurde vom Auftragsgeber wie folgt definiert

 Neuausrichtung der Organisation und Prozessoptimierung mit dem Ziel einer ausgeprägten, nachhaltigen Effizienzsteigerung.

Verantwortungsbereich:

Durchschnittlich 200 Mitarbeiter (variabel durch die Anzahl der Leihmitarbeiter) in 8 Abteilungen
Ca. 25 M-€uro Ums. Ca.280.000 Reparaturen p.a., ca. 200.000 Spareparts, ca. 650.000 Logistikvorgänge p.a,
ca. 100.000 Vorgänge p.a. im Warehousing zusätzlich zu den Reparaturen.
Berichterstattung an die Geschäftsleitung.
Mitglied im Management Board bestehend aus: CEO, CFO, COO (ich), CS, BDE
Die Ziele im Detail:

  • Aufbau eines Fix Angestellten Operationsmanager bis spätestens 31.1.2008, bzw. mit Beendigung der Reorganisation.
  • Implementierung 5S-Abrbeitsplatzorganisation
  • Entwicklung und Implementierung neuer Planungs- und Controlling-Tools
  • Erstellung einer Kundenorientierten P&L
  • Reduzierung der Reklamationen
  • Outsourcing eines Kunden und dessen Produkte aus dem bestehenden RC in eine neue Niederlassung und Umverteilung betroffenen Mitarbeiter in bestehende Repair-Gruppen.
  • Gravierende nachhaltige Effizienzsteigerung aller RC-Gruppen und der Logistik.
  • Umbau der RC-Gruppen von Technologie- auf Kundenorientierung inkl. Personalverteilung in Abstimmung mit dem Betriebsrat.
  • Reduzierung der unproduktiven Arbeitszeiten (nicht direkt auf Reparaturen anrechenbare Tätigkeiten)
  • Ressourcen- und Auftragsplanung auf Mitarbeiterbasis
  • Integration eines Neuen Großkunden mit neuem Produkt- und Technologiespektrum
  • Realisierung vereinbarter SLA
  • Nachhaltiger Abbau von Auftragsüberbestand
  • Kürzere Entscheidungswege
  • Aktive Mitarbeit der Dienstnehmer

 Ich kam

Ausgangsbasis

Die Gruppen waren Technologie orientiert aufgestellt und die jeweiligen Gruppenleiter planten die jeweiligen Personalressourcen mit zum Teil differenten Methoden und Tools sehr global.
Auch die Arbeitplatz- und Ablauforganisation wurde individuell betrachtet wodurch die Produktivität beeinflußt wurde.

Problemstellung

Die Umstellung von Technik auf Kundenorientierung verursachte nicht unerhebliche Veränderungen im Rahmen der MA. Es änderten sich die Vorgesetzten und zum Teil auch die Aufgaben. Dies erforderte Abstimmungsaufwand mit dem Betriebsrat.
Vor allem mußten neben den Organisatorischen Änderungen und Arbeitsplatzverschiebungen die MA an die neuen Herausforderungen herangeführt werden.
Zusätzlich mußten die bestehenden Auftragsüberbestände abgebaut, der SLA erheblich verbessert und für einen Kunden neue innovative Prozesse und Wege gefunden werden.

Strategie /Methode/ Auswirkungen

Heranführen der MA an mehr Selbstverantwortung und aktiver Mitarbeit bei der Produktivitätssteigerung. Außerdem sollte die Identifikation mit dem Kunden verstärkt werden.
Einen wichtigen Faktor aus Kundensicht stellt hier auch die Einführung von 5S dar.
Die MA wurden durch Information dazu ermächtigt Ihre Tätigkeit in der Auswirkung auf den Kunden zu betrachten. D.h. den MA wurden alle Tagespläne inkl. der dadurch erreichbaren Unternehmensziele, plus des erzielten Ergebnisses täglich, kommentiert und kommuniziert, veröffentlicht. Sie lernten dadurch sehr schnell welche Auswirkungen, eine Planabweichung hat. Dadurch konnten sie zu einer eigenverantwortlicheren und aktiveren Mitarbeit motiviert werden.

Diese führte zu mehren Verbesserungsvorschlägen.

Unter anderem auch der Hinweis auf das Reinigungsverfahren mit Trockeneis.

 Und ging

mit dem Resultat das auf Grund dieser Vorgehensweise alle Optimierungen (Reinigung, Verpackung, Controlling, usw.) so Effizienzsteigernd umgesetzt wurden das alle Ziele vorzeitig erreicht werden konnten.

 Umsatz-/Ertragssteigerung

in 176 Projekttage

  • bis zu 40% Zeitreduzierung bei der Reinigung je nach Produkt
  • bis zu 25% Zeit und Materialeinsparung bei der Verpackung
  • bis zu 30% Reduzierung der Unproduktiven Arbeitszeiten
  • bis zu 90% Steigerung der SLA-Performanz (von 53% auf 91%- 95%) bei vereinbarten 95%
  • bis zu 50% Reduzierung Reklamationen
  • bis zu 100% Abbau Auftragsüberbestand

 Prozessverbesserungen

  • Kdn-bezogene, IT-geführte, Lagerorte für unfertige Reparaturen
  • Neues Reinigungsverfahren
  • Neues Verpackungsverfahren
  • Reduzierung herkömmlicher Putzmittel (Öko)
  • Abbau der Staubbelastung am Arbeitsplatz (Sozial)
  • MA-bezogener Ressourcenplan inkl. Web-Tool für Krankenstandmeldungen und Urlaubplanung
  • Einhaltung der SLA
  • Tagesaktuelle Ergebniskontrolle
  • MA-Zielvorgaben
  • IT-Organisierte Reparaturanweisungen (Minimierung des Wissensverlustes)

 Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen

Die Optimierungen brachten nachhaltige Produktivitäts- aber auch Effektivitätssteigerungen von bis zu 30%. Dadurch ist es möglich in Zukunft die MA-Ressourcen SLA-Relevanter zu planen und somit zukünftig Auftragsüberbestände weitestgehend zu vermeiden.

Die Kundenzufriedenheit wurde, durch Kundenstatements dokumentiert, stark verbessert.

 Organisatorische Verbesserung

Es gibt ein vorausblickendes MA-Ressourcen Monitoring. Somit können Ressourcenengpässe bereits beim Reparatureingang erkannt werden und Gegenmaßnahmamen rechtzeitig getroffen werden.

Durch die Einführung eines Operationscontrolling gelingt es jetzt Abweichungen von den Zielvorgaben rechtzeitig zu erkennen.

 Stärkung Marktposition

Auf Grund der Prozessoptimierung gelang es, dem Unternehmen weitere USP´s zu generieren, welche Mitbewerber nicht aufweisen können.

Durch die Effizienzsteigerung und die dadurch erhöhte Performanz bei einem Pilotprojekt konnte ein Großauftrag fixiert werden.

Weitere Projektgespräche wurden initiiert.

Verbesserungen,  Innovationen

Durch die Optimierung des  Reinigungsablaufes und Implementierung einer neuen Technik für die Reinigung  und Verpackung, verbesserte sich die Lieferqualität. Dadurch wurdenn auch die betroffenen Kunden in die Lage versetzt, sich gegenüber Ihren Mitbewerbern, hervorzuheben.

Die Verbesserungen haben eine extreme Reichweite. z.B. Sauberkeit/Hygiene für Telefone in Spitälern.

 Qualifizierung der Mitarbeiter

Gruppenleiter und Mitarbeiter konnten durch regelmäßigen, teils Täglichen, Besprechungen in die Lage versetzt werden die neuen Planungs- und Controllingstools  optimal zu nutzen, die Wirtschaftlichen Zusammenhänge besser zu verstehen und  konnten dadurch merkbare Fortschritte in der Mitarbeiterführung gemacht.

 Zufriedenheit/Akzeptanz

(Auszüge aus dem Referenzschreiben)

…..Er stellte jederzeit die konsequente Erfüllung der Kundenerwartung hinsichtlich Servicequalität und Auftragsdurchlaufzeit sicher. Gleichzeitig legte er klaren Focus auf die Erhöhung der Effizienz der operativen Prozesse und entwickelte diese konsequent weiter.
…..hat sich nach seiner Beauftragung sehr schnell in die für Ihn neue Aufgabenstellung eingearbeitet und wurde schnell von der gesamten Belegschaft anerkannt, die er sehr konsequent mit sehr viel Erfahrung und Augenmaß führte.
…..verstand es aber auch, sich in schwierigen Situationen mit de erforderlichen Konsequenz durchzusetzen und die Mitarbeiter zu optimalem Arbeitseinsatz zu führen.

 Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen

Mit dem Organisationsumbau, den implementierten Prozessoptimierungen und neuen Techniken und der, nicht unwesentlichen, erzielten Effizienzsteigerungen wurde der Standort mit rund 200 Mitarbeitern noch besser abgesichert  und sogar Leihmitarbeiter konnten mit direkten Verträgen übernommen.

 Soziale Verantwortung und langfristige Auswirkungen

Allen Mitarbeitern konnte vermittelt werden das die zum teil gravierenden Aufgabenveränderungen im Rahmen von, 5S-Organisation, Kundenorientierung, Mitarbeiterplanung, RC-Controlling, usw., eine Vorrausetzung für eine langfristige Kundenzufriedenheit, Ertragssicherung und Standortsicherung darstellt

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